Neues aus der Fuchsgruppe

 

             

 

Entdeckungstour durch Wald und Wiese

 

Tagebuch unserer Naturwoche vom 19.4. -23.4.2021

 

 

 

Liebe Eltern!

 

In unserem Tagebuch erfahren Sie, was wir in der Natur mit den Kindern entdecken können.

 

Unsere Ziele waren:

 

Die Kinder nehmen mit allen Sinnen wahr.

 

Sie unterscheiden Bäume, Gräser und andere Pflanzen voneinander.

 

Sie untersuchen den Waldboden, abgestorbene Baumstümpfe, schauen unter die Baumrinde, sie lernen auf ihre Weise den Wald als Rückzugs- und Erholungsort kennen und gehen behutsam mit Pflanzen und Tieren um.

 

Auseinandersetzungen mit „lebendigem Material“ ist für Kinder immer besonders interessant und verschafft ihnen langanhaltende Einsichten. Zusammenhänge werden direkt erfahrbar gemacht und “nisten“ sich im Gedächtnis ein.

 

 

 

Montag

 

Es ist der erste Tag in der Naturwoche. Wir gehen zur Frühstückshütte. Unterwegs entdecken wir hüpfende Hasen im Feld. Was ein Schauspiel. Es sieht aus, als würden sie Fangen spielen. In der Ferne sehen wir weiße Felder! Wir bemerken, dass es sich nicht um Schnee auf den Feldern handeln kann. Es sind die mit Plane überzogenen Spargelfelder!

 

An der Hütte angekommen, stärken wir uns mit unserem leckeren Frühstück. Dann dürfen alle Kinder zum Spielen ausströmen. Oberste Regel: sich nur so weit entfernen, wie man die Erzieherin noch sehen kann.

 

Es gibt tolle lange Stöcke. Manche Kinder bauen ein Tipi und setzen sich gemütlich hinein. Da kann man sich tolle Geschichten erzählen. Andere Kinder buddeln auf dem Sandhaufen. Das ist ganz besonderer Sand. Er klebt ein wenig mehr als der Übliche. Wir vermuten Lehm darin. Durch das Gestrüpp muss man sich hindurchschlängeln. Gar nicht so einfach.

 

Die älteren Kinder entdecken das allein- auf- Toilette- gehen- Abenteuer in der Wildnis. Es wird immer wieder ausprobiert. Die jüngeren Kinder gewöhnen sich auch an das Toilette-gehen in der Natur: mit Krabbelkäfer, kitzelndem Graß und natürlich der Erzieherin zur Unterstützung.

 

 

 

Dienstag

 

Heute besuchen wir unseren Lieblingsplatz im Wald. Dafür müssen wir etwas länger laufen.

 

Dort angekommen suchen wir uns eine Sitzgelegenheit. Umgelegte Bäume dienen als Bank. Manchmal kann das auch ganz schön wackelig sein! Dann schauen wir mal, was der Wald so zu bieten hat. Viele große Stöcke kann man tragen, wer schafft den schwersten Stock?

 

Auf den liegenden Baumstämmen kann man balancieren! Große Wurzelgeflechte werden von Erde befreit und die Arbeit kann danach zufrieden betrachtet werden.

 

Auch heute wird das Toilette- gehen für manche Kinder zum Sport! Es ist einfach zu spannend. Wir entdecken viele kleine Spinnen, die hastig flüchten, wenn wir kommen.

 

Langsam wird es sehr warm mit Matschhose und Winterjacke. Für morgen bauen wir uns noch einen gemütlichen Frühstücksplatz. Dafür müssen schwere Baumstämme getragen werden. Der Rückweg wird beschwerlich unter der warmen Sonne. Einige Waldfundstücke müssen daher schweren Herzens am Wegesrand abgelegt werden.

 

 

 

Mittwoch

 

Das Wetter ist toll. Die Nachricht des Tages: wir brauchen keine Matschhosen!

 

Wir frühstücken in unserem neuen Sitzkreis im Wald. In seiner Mitte gestalten wir ein tolles Mandala. Dafür sammeln wir viele Waldschätze.

 

Auch haben wir einen Ast zum Wippen gefunden. Fast wie auf dem Spielplatz!

 

Das Thema „Toilette im Wald“ beschäftigt uns auch heute wieder. Es ist einfach zu aufregend.

 

 

 

Donnerstag

 

Wir sind viel gelaufen in den letzten 4 Tagen. Daher beschließen wir, einen Platz in der Natur aufzusuchen, den auch müde Kinder noch gut erreichen können. Wir machen uns auf, zur Wolfgangssee-Hütte. Nach dem Frühstück erkunden die Kinder das kleine Wäldchen. Dafür müssen sie den steilen Hang hinauf. Sie brauchen gute Ideen, um diesen rutschigen Hang empor zu steigen. Die Belohnung: sie können ihn danach herunterrutschen oder sogar herunter kullern. Ganzer Körpereinsatz ist gefragt. Man muss auch auf die anderen Kinder Acht geben.

 

Wir finden auch hier wieder tolle Stöcke mit denen wir ein kleines Bild auf dem Boden gestalten. Ein weiterer Stock dient als Puppe, die in dem gestalteten Häuschen wohnt. Spielen in der Natur- ganz ohne Spielzeug!

 

 

 

Freitag

 

Alle sind wirklich müde und so beschließen wir unseren Abschluss der Naturwoche – auf dem Spielplatz! ;)

 

 

 

 

 

 

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